Bericht vom Bundesarbeitskreis-Wochenende in Gailhof vom 7.-9. Oktober 2011

Das Treffen des Bundesarbeitskreis Antimilitarismus und Frieden (BAK AuF) der Linksjugend [’solid] und des Studierendenverbands DieLinke.SDS im Rahmen des BAK-Wochenendes in Gailhof bei Hannover vom 7.-9.10.2011 war voller positiver Überraschungen und führte zu guten Arbeitsergebnissen.Durch unser offenes Programm und die Anwesenheit zahlreicher GenossInnen, die bislang nicht im BAK AuF mitgearbeitet haben, entstanden vor allem während des ersten Teils unseres Treffens gute Diskussionen, z.B. über die aktuelle Situation in Syrien und den Umgang der (neo)imperialistischen Staaten mit dem Land im Nahen Osten sowie über die derzeitigen Entwicklungen in Libyen. Die Debatten wurden durch Anregungen für die weitere – auch interne – Bildung und Positionsfindung ergänzt, die wir dankend angenommen haben und bei unserem nächsten Treffen aufgreifen werden.

Während des zweiten Teils unseres Arbeitstreffens widmeten wir uns vor allem der weiteren Umsetzung der Kampagne „Bundeswehr raus aus den Schulen!“, an der wir uns beteiligen, sowie der Vorbereitung der Proteste gegen die Afghanistankonferenz der Bundesregierung auf dem Petersberg bei Bonn vom 3.-5. Dezember dieses Jahres. In beiden Prozesse wird der BAK Impulse setzen: Eine gemeinsame Broschüre mit dem SDS zur inhaltlichen und praktVorbereitungen für die Demo gegen die Afghanistankonferenz im Dezemberischen Vorbereitung auf die Proteste geht in Kürze in den Druck und ist dann allen Mitglieder von Linksjugend [’solid] und SDS zugänglich. Ganz nebenbei entstand auch das bereits jetzt fertige Transparent des BAK AuF für die Demonstration gegen die Kriegskonferenz der NATO am 3. Dezember (siehe Bild). Wer es möchte, kann sich gerne an „unserem Block“ auf der Demonstration beteiligen.

Über diese beiden für uns relevanten Pfeiler unserer antimilitaristischen Praxis hinaus hatten wir auch endlich ein wenig Zeit, ausgiebiger über die Situation der erst in Ansätzen vorhandenen Bewegung für Zivilklauseln an den Hochschulen zu sprechen.

Und – last but not least – konnten wir uns auch über die Reaktionen auf unseren Kommentar zur friedenspolitischen Teil des Programmentwurfs der Partei DIE LINKE austauschen. Unser Resümee: Die Reaktionen geben – abgesehen von den üblichen persönlichen Angriffen, die sich nicht inhaltlich mit unserem Papier auseinandersetzen, sondern sich in Spekulationen über uns, unsere Motivation, politische Herkunft usw. ergehen – die verschärfte inhaltliche Spaltung der Partei wider. Formale „Kritik“ von FunktionsträgerInnen stand gegen inhaltliches Lob und starkes Interesse der Parteibasis. Nichtsdestotrotz hoffen wir, einen sinnvollen und hilfreichen Beitrag zur Programmdebatte geleistet zu haben.

Allen Anwesenden danken wir für die konstruktive Mitarbeit und hoffen, dass wir uns bei unserem nächsten Treffen wiedersehen.

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