Ein erfolgreiches BAK-Treffen mehr

Regional breiter aufgestellt, gut vorbereitet auf die Aktionswoche für eine militärfreie Bildung und Forschung und um einige neue Erkenntnisse reicher.

Das Treffen des Bundesarbeitskreis Antimilitarismus und Frieden (BAK AuF) von Linksjugend [’solid] und DieLinke.SDS vom 14. bis zum 16. September 2012 in Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt) war ein voller Erfolg.

Organisatorisch sind wir nicht nur durch die beiden in jüngerer Vergangenheit gegründeten Landesarbeitskreise Antimilitarismus und Frieden (LAK AuF) in Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt breiter regional verankert. Wir haben nun seit geraumer Zeit auch eine wachsende Zahl neuer aktiv mitarbeitender Mitglieder, die unter anderem aus Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg stammen. Ebenso erfreulich ist auch das steigende Interesse der GenossInnen aus dem Studierendenverband DieLinke.SDS. Um unsere Arbeit weiterhin effektiv gestalten zu können, haben wir auch organisatorisch einige offene Fragen geklärt und hoffen, dass wir nun gut aufgestellt die nächsten Schritte gehen können. Dazu zählt ganz unmittelbar die aktive Teilnahme und Unterstützung der dezentralen Aktionswoche für eine militärfreie Bildung und Forschung vom 24. bis zum 29. September, an der wir uns im Rahmen unserer Basisgruppen und Landesverbände einbringen und Aktionen machen werden.

Inhaltlich war das Wochenende wieder facetten- und aufschlussreich. Dieses Mal haben wir zwei Konflikte in Afrika unter die Lupe genommen, die auch in den Diskussionen der LINKEN und der Friedens- und Antikriegsbewegung immer wieder zu besonderen Kontroversen geführt haben: den jahrzehntelangen Bürger- und Stellvertreterkrieg in Ruanda (dessen trauriger Höhepunkt der Völkermord 1994 gewesen ist) und den international befeuerte Bürgerkrieg im Sudan (der 2011 zur Abspaltung des Südsudans geführt hat). Darüber hinaus haben wir mit unserem Gast Stefan Ziefle verschiedene linke Positionierungen zum Bürgerkrieg in Syrien diskutiert. Die abendliche Debatte war aufschlussreich und hat uns noch einmal vor Augen geführt, wo die Stärken unserer Position liegen und wo wir noch nacharbeiten müssen, um GenossInnen überzeugen zu können. Auch wenn wir uns also nicht in allen Punkten einig waren, war klar: Wir lehnen jegliche Einmischung von Außen in den syrischen Konflikt ab, unabhängig ob es sich um weiche (UN-/EU- oder nationale Sanktionen) oder harte (militärische) Maßnahmen handelt.

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